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Montenegro Roadtrip: tiefblaue Adria, endlose Weiten und romantische Altstädte

*enthält Werbung

 

 *** AKTUELL BEFINDET SICH MONTENEGRO AUF DER LISTE DER CORONA-RISIKOGEBIETE ***

Nähere Infos dazu findest du hier

 

 

Trotz seiner unglaublichen Vielfalt ist Montenegro im Gegensatz zu vielen anderen Ländern Europas touristisch gesehen immer noch ein absoluter Geheimtipp, den du definitiv nicht unterschätzen solltest. Hier reiht sich ein Highlight an das nächste: türkisfarbene Fjorde, historische Städte, beeindruckende Landschaften. Dank seiner unglaublichen Möglichkeiten kommen hier sowohl Aktivurlauber als auch Kulturinteressierte voll auf ihre Kosten.

 

Da Montenegro zum Zeitpunkt unserer Reise im Juli diesen Jahres noch nicht als Corona-Risikogebiet ausgewiesen war, hatten wir keinerlei Schwierigkeiten bei unserer Ein- und Ausreise. Außerdem hatten wir riesiges Glück, denn durch die fehlenden Touristen hatten wir die meisten Sehenswürdigkeiten des Landes ganz für uns.

 

So konnten wir uns während unseres 10-tägigen Roadtrips in Ruhe von der sonnenverwöhnten Adria verzaubern lassen, die klare Bergluft des Durmitor-Nationalparks genießen und die größte Schlucht Europas ohne Menschenansammlungen erkunden. Zurückgekehrt sind wir mit Erinnerungen der Superlative aus einem Land, das du von Deutschland aus in gerade mal 2 Flugstunden erreichen kannst und welches auf jeden Fall auf der Liste deiner Reiseziele stehen sollte.

 

In diesem Beitrag zeige ich dir, wie dein Reiseroute durch das Land am Balkan aussehen kann und was du dabei alles erleben kannst.

Tag 1 - 4:     Kotor

Eingebettet zwischen steilen Kalksteinklippen und dem glitzernden Wasser der Adriaküste liegt die Hafenstadt Kotor, das historische Juwel Montenegros. Mit seiner malerischen Lage zählt es zu den touristischen Hotspots des Landes und ist ein beliebter Halt für große Kreuzfahrtschiffe. Die Touristenströme, besonders in der Hochsaison, sollten dich aber keineswegs von einem Besuch abhalten. Verbringe ein paar Tage im UNESCO-Weltkulturerbe. Schlendere durch die verwinkelten Altstadtgassen, nimm ein erfrischendes Bad in der türkisfarbenen Bucht oder statte dem atemberaubenden Lovcen-Nationalpark vor den Toren der Stadt einen Besuch ab. 

 

  Verlaufe dich in den Gassen der Altstadt

Wer mich kennt oder mir schon länger folgt, weiß, dass ich es liebe, mich in Altstädten zu verlaufen. Auch in Kotor gibt es viele schöne  Ecken und nahezu von jedem schmalen Gässchen gelangst du auf einen neuen Platz, an dem du das Treiben der Altstadt entweder bei einem Kaffee oder Eis im Schatten auf dich wirken oder dich von den zahlreichen Kirchen beeindrucken lassen kannst. 

Ich verspreche dir: zwischen den alten Gemäuern und den vielen liebevollen Boutiquen vergeht die Zeit wie im Flug. Lasse dich von deinen Füßen treiben und dich auf deinem Weg durch die Sträßchen von einer der vielzähligen freilaufenden Katzen begleiten. 

 

Tipp: Wenn du die Altstadt durch das Tor Richtung Hafen verlässt, findest du zu deiner Linken einige Stände, die frisches Obst verkaufen. Wir haben uns hier zum kleinen Preis für unsere Tagestouren eingedeckt. 

 

Erklimme die Festungsmauern der historischen Stadt

Neben den gemütlichen Plätzen der Altstadt ist vor allem ein Besuch der Festung Sveti Ivan (oder auch St. Johns Fortress) lohnenswert. Diese eröffnet dir nach dem Marsch über 1350 Treppenstufen einen eindrucksvollen Ausblick über die Dächer der Stadt und die darunterliegende Bucht. Zum Zeitpunkt unserer Reise mussten wir für den Besuch der Festung keinen Eintritt bezahlen und beim Aufstieg trafen wir lediglich auf eine Handvoll andere Urlauber. In den Hochzeiten ist es aber sicherlich ratsam, den Aufstieg in den frühen Morgenstunden zu unternehmen. Dieser ist, bedingt durch seinen serpentinenartigen Verlauf, zwar durchaus fordernd, aber keineswegs so anstrengend oder gefährlich wie manche Hinweisschilder vermuten lassen. 

 

Stufe um Stufe geht es Richtung Festung - Getränke für unterwegs nicht vergessen!
Stufe um Stufe geht es Richtung Festung - Getränke für unterwegs nicht vergessen!
Jeder Schritt eröffnet eine neue Sicht auf die Bucht von Kotor
Jeder Schritt eröffnet eine neue Sicht auf die Bucht von Kotor

 

➳  Begib dich aufs Wasser und unternimm eine Bootstour 

Was gibt es schöneres, als sich bei einer salzigen Brise über die Wellen treiben zu lassen und sich dabei das Ufer und die umgebenden Landschaften anzuschauen? 

Vorab sei gesagt: in Kotor selbst gibt es jede Menge Anbieter, die dir bei deinem Aufenthalt unterschiedliche Bootsausflüge ermöglichen. Wir entscheiden uns für eine 3-stündige Tour mit Limitless Speedboat Tours. Bei sommerlicher Musik aus den Boxen des kleinen Schnellbootes fliegen die Fischerdörfer der Bucht an uns vorbei, während der Tourguide uns einige Informationen über Land und Leute gibt. Vorbei am ehemaligen Gefängnis auf der Mamula-Insel geht es zum Highlight des Ausflugs, der Blauen Grotte. In der Dunkelheit der Höhle schimmert das Wasser in intensiven Türkistönen und wir entscheiden uns spontan für einen Sprung ins kühle Nass. 

 

Eingang zur Höhle - hier parken die Ausflugsboote zum Baden
Eingang zur Höhle - hier parken die Ausflugsboote zum Baden

 

Nach der Erfrischung und einer kurzen Weiterfahrt legen wir an der Insel Lady of Rocks an. Diese befindet sich vor dem kleinen Küstenstädtchen Perast und beherbergt eine Kirche inklusive Museum. Perast selbst bietet sich auch für einen Tagesausflug mit dem Mietwagen an, jedoch war das Städtchen im Juli aufgrund fehlender Touristen komplett ausgestorben und somit auch sämtliche Restaurants am Ufer geschlossen. 

 

 

➳  Über Serpentinen hinauf zum Lovcen-Nationalpark

Montenegro wartet mit gleich 4 faszinierenden Panoramastraßen auf dich, die dir entweder einen spektakulären Blick über die Küste ermöglichen oder dich in die wildromantische Bergwelt entführen. Alle "Panoramic Roads" sind vollständig ausgeschildert und können auch mit weniger PS-starken Autos befahren werden. 

Eine der Routen führt von Kotor aus hinauf in die Berge zum Lovcen Nationalpark auf 1700m Höhe. Die abenteuerliche Serpentinenstraße solltest du während deines Aufenthaltes auf keinen Fall verpassen! 

Highlight des Lovcen-Nationalparks ist das Njego Mausoleum mit seinem 360°-Plateau. Es zählt zu den höchsten Grabstätten der Welt und eröffnet dir eine atemberaubende Aussicht über das Land.  Mit Gipfeln, die endlos in die Ferne ragen, dem Wind in deinem Haar und der glitzernden Adria am Horizont wird sich dieser Moment deiner Montenegro-Reise auf jeden Fall in deinem Gedächtnis einbrennen. 

 

Tipp: Kombiniere die Auffahrt mit deiner Weiterfahrt in den Norden des Landes. Dort wartet das nächste Highlight auf dich: der Durmitor Nationalpark, in dem es einiges zu entdecken gibt.

 

Einer der vielen TopSpots im Land - die 360° Aussicht vom Mausoleum im Lovcen-Nationalpark
Einer der vielen TopSpots im Land - die 360° Aussicht vom Mausoleum im Lovcen-Nationalpark

Tag 4 - 7:     Zabljak (Durmitor Nationalpark)

Žabljak ist meiner Meinung nach der ideale Ausgangspunkt für deine Erkundungen im Durmitor-Nationalpark. Auch wenn das kleine ländliche Städtchen nicht unbedingt zu den schönsten Orten Montenegros gehört, so ist es doch gleichzeitig das Tor zum Nationalpark und das touristische Zentrum der Region. Von hier aus kannst du ganz stressfrei deine Tagestouren planen und die Schönheit der nahen Umgebung in aller Ruhe entdecken. 

Der Nationalpark gehört, ebenso wie die Küstenstadt Kotor, zum UNESCO-Weltkulturerbe und wird dich mit seinen atemberaubenden Wanderwegen und seinen vielfältigen Ausflugszielen begeistern. 

 

Tipp: Buche dich für deinen Aufenthalt im Norden in einem der zahlreichen Eco-Chalets in der wilden Natur ein. Unsere Unterkunft "Chalets Podgorom" kann ich dir hier absolut ans Herz legen. Etwas außerhalb von Zabljak hast du in Waldesnähe deine absolute Ruhe und kannst nach einem erlebnisreichen Tag in den gemütlichen Hüttchen entspannen und abschalten.

 

 

➳ Crno Jerezo (Schwarzer See)

Unter den 18 verschiedenen Seen in der Region ist der Crno Jezero nicht nur der bekannteste, sondern zugleich auch der größte See des Nationalparks. Neben der Tara-Schlucht zählt er zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten im Norden des Landes. Ein gemütlicher Spaziergang über 3,5km Länge führt dich ohne große Anstrengungen einmal um den See. 

Nachdem du das Seeufer hinter dir gelassen hast, tauchst du in den dunklen Wald aus duftenden Tannen, Fichten und Kiefern ein, die dir an heißen Sommertagen Schatten spenden. Zwischendurch kannst du deinen Blick dabei immer auf das klare Wasser des Sees schweifen lassen, auf dessen Oberfläche sich die umliegenden Bäume und Gebirgsketten spiegeln. Faszinierend ist dabei vor allem, welche Blau- und Grünfärbungen der See ja nach Sonneneinstrahlung und Niederschlagsmenge annimmt.

 

Umgeben von dichten Wäldern und Bergmassiven - der "Crno Jezero"
Umgeben von dichten Wäldern und Bergmassiven - der "Crno Jezero"

 

➳ Tara-Schlucht - der europäische Grand Canyon

Ein weiteres UNESCO-Highlight im Durmitor-Nationalpark und ein Naturwunder der Superlative ist die Tara-Schlucht. Sie gehört mit ihren bis zu 1300m Tiefe zu den tiefsten Schluchten der Welt und schlängelt sich auf über 80km durch den Nordwesten Montenegros. Umgeben von einer unglaublich schönen Berglandschaft beeindruckt sie Besucher aus aller Welt mit ihren Stromschnellen, Wasserfällen und dem kristallklaren, türkisfarbenem Wasser. 

Für Abenteuerlustige gibt es hier gleich zwei Möglichkeiten für eine gehörige Portion Action: gleich mehrere Unternehmen bieten sowohl Rafting-Touren (2-3 Stunden) als auch Zipline-Flüge (1min) in schwindelerregender Höhe an. Für erstes finden auch Rafting-Neulinge und Familien von Juli bis September bedenkenlose Bedingungen vor.

 

Tipp: Wenn du aus Richtung Zabljiak kommst, kannst du 10m vor der Tara-Brücke in eine Seitenstraße einbiegen, die dich zum Ufer des Gebirgsflusses führt. Nach ein paar Minuten Fahrtzeit kommst du an den Einstiegsstellen der Raftingtouren an. Davor bietet sich aber auch mehrmals die Gelegenheit, das Auto zu parken und bei heißen Sommertemperaturen eine kleine Badepause einzulegen. Sei beim Abstieg nur vorsichtig und trage am besten festes Schuhwerk.   

 

 

➳ Atemberaubende Berglandschaft am Sedlo-Pass

Unweit von Zabljak wartet eine der spektakulärsten Bergstraßen auf dich: der Sedlo-Pass. Diese Straße solltest du, insofern es dich auch in den Norden Montenegros verschlagen wird, auf jeden Fall bei deiner Reiseplanung auf dem Schirm haben. Wir sind heute noch dankbar für dieses einmalige Erlebnis und würden für das nächste Mal definitiv auch eine der Wanderungen rund um den Sedlo einplanen.

Sobald du die Bundestraße P5 verlässt und dich auf die P14 begibst, wirst du aus dem Staunen nicht mehr rauskommen, das verspreche ich dir. Die überwältigende Landschaft aus satten Wiesen umringt von grauen Felswänden, auf denen du zwischendurch Schafherden oder Wildpferden begegnest, lassen dich glauben, du seiest in einem Teil von Herr der Ringe gelandet. Wenn du aus deinem Auto aussteigst, und das kannst du gefühlt alle 200m machen, wird dich die Stille und Schönheit der Natur in ihren Bann ziehen. Nur kleine kleine Holzhütten und Tavernen am Wegesrand weisen dir deinen Weg zurück in die Realität.

 

Tipp: Hinter dem Sedlo-Aussichtspunkt führt dich die Straße weiter Richtung der Grenze Sarajevos. Nach ca. 47km, für die du aufgrund der sich windenden Straßen in Montenegro übrigens fast überall mehr als 1 Stunde Fahrtzeit einplanen musst, erwartet dich der Piva-Stausee inklusive der Piva-Schlucht. Wir haben dieses Highlight leider nicht besucht, es soll sich aber lohnen. 

 

Blick auf einen der vielen Seen in der Region - der Bergsee "Valovito jezero"
Blick auf einen der vielen Seen in der Region - der Bergsee "Valovito jezero"

Tag 7 - 10:     BUDVa und umgebung

Unsere letzte Etappe führt uns wieder zurück an die Küste. Budva erreichst du von Zabljak aus in ca. 3 Stunden. Die Fahrt verbinden wir mit gleich zwei Sehenswürdigkeiten, die unseren Beinen ein bisschen Bewegung verschaffen und gleichzeitig die Route entzerren. Wenn du es genauso machen solltest wie wir, kommst du am frühen Nachmittag in Budva an und kannst dort in den verbleibenden Stunden des Tages einen gemütlichen Altstadtbummel unternehmen. Mehr dazu etwas weiter unten.

 

➳ Zwischenstopp am Ostrog-Felsenkloster

Im 17. Jahrhundert in einer Höhle in der Felswand erbaut, gehört das Kloster bis heute zu den bedeutendsten Klöstern der serbisch-orthodoxen Kirche und zieht Besucher und Gläubige aus der ganzen Welt an.

Schon die Anfahrt über die alte Zufahrtsstraße zum Kloster ist, wie bei so vielen montenegrinischen Fahrtstrecken, ein Erlebnis für sich. Zahlreiche Kurven reihen sich aneinander, an einigen engen Stellen kommen Fahrzeuge oft beschwerlich aneinander vorbei. Wer es sportlich mag, kann auch den direkten Wanderweg durch den Wald nutzen. 

 

 

➳ Zwischenstopp am Aussichtspunkt "Rijeka Crnojevića"

Auf der neuen Panoramastraße (unterhalb vom Kloster links abbiegen) geht es für uns weiter zum Aussichtspunkt Rijeka Crnojevica. Auf den letzten 5km führt dich der Weg wieder über eine enge einspurige und kurvige Strecke. Der Panoramablick auf die Flussschleife, der sich danach eröffnet, ist aber alles Lenkradkurbeln wert. Das sich darunter befindende Tal und das ein oder andere vorbeitreibende Ausflugsschiff wirken, als seien sie einem kitschigen Romantikfilm entsprungen. Beim Zwitschern der Vögel in der Ferne bleibt die Zeit gefühlt für einen Augenblick stehen.

 

Surreale Kulisse am Rijeka Crnojevića
Surreale Kulisse am Rijeka Crnojevića

 

➳ Budva (Old Town)

Auf den ersten Blick fanden wir Budva tatsächlich sehr hässlich. Bei unserer Ankunft erlitten wir einen regelrechten Kulturschock und mussten uns erst einmal an den Anblick der grauen Hochhausfassaden und typischen Partyurlauber gewöhnen. Da wir uns an den letzten beiden Reisetagen aber sowieso noch ein wenig Entschleunigung gönnen wollten, störte uns das alles nicht ganz so sehr. Vor allem Budvas Altstadt, die wir jeden Abend besuchten, machte die kühle Atmosphäre außerhalb der Stadtmauern wieder wett. Hier tummeln sich einige Restaurants, Bars und Cafés - am Hafen kannst du die riesigen Yachten bestaunen, die Stunden vergehen dabei wie im Flug. Budva eignet sich daher besonders als ein guter Ausgangspunkt für Ziele in der näheren Umgebung. 

 

 

➳ Skutarisee (Skadarsee)

Der Skutarisee ist der größte Süßwassersee im Balkangebiet und liegt an der Grenze zwischen Montenegro und Albanien. Schon 1983 worde der in Montenegro liegende Teil des Sees zum Nationalpark erklärt. Der Naturparadies ist für seinen Fischreichtum bekannt und beherbergt um die 270 verschiedenen Vogelarten, von denen du mit etwas Glück bei einer entspannten Bootsfahrt über den See einige entdecken kannst. 

Das kleine Fischerdörfchen Virpazar, welches rund 50km von Budva und 20km von Zablijak entfernt ist, bietet sich als guter Ausgangspunkt für deinen Ausflug über den See an.

 

➳ Stari Bar

Die Altstadt von Bar liegt etwa 4 Kilometer von Bar entfernt. Auf einem Hügel, von drei Seiten mit Klippen umgeben, wurde die Stadt vor über 2000 Jahren gegründet und hat im Laufe seiner Geschichte die verschiedensten Herrscher gesehen. Heute ist Stari Bar eine Ruine, in der jedoch einige Gebäude restauriert wurden und nun besichtigt werden können.  Tauche hier für eine kurze Zeit in die Vergangenheit ein, verlaufe dich in den engen Gassen der Ruine und zünde in der sich in der Ruine befindenden Kirche Sveti Veneranda eine Wunschkerze an. 

 

Tipp: Fahre möglichst früh nach Stari Bar, um dort in einem der hübschen Cafés ein typisch montenegrinisches Frühstück zu erleben. An den Cafés kommst du automatisch auf deinem Weg zur Ruine vorbei. Darüber hinaus bieten sich die kleinen Lädchen perfekt für den Kauf von landestypischen Essigen, Ölen, Marmeladen und Honig als Urlaubsmitbringsel an. Solltest du hier noch nicht zuschlagen wollen, hast du auf dem Bauernmarkt in Bar selbst noch einmal die Gelegenheit einzukaufen. 

 

In der Entfernung - das "neue"Bar
In der Entfernung - das "neue"Bar
Auf den Spuren der Vergangenheit
Auf den Spuren der Vergangenheit

Gut zu Wissen:

  • Sicherheitsbedenken??? Montenegro ist nicht sicherer oder unsicherer als andere südwesteuropäischen Länder. Als reisende Frau solltest du dich aber daran gewöhnen, dass die Männer in der Öffentlichkeit definitiv stärker vertreten sind.
  • Montenegro gehört noch nicht zur EU - jedoch ist die offizielle Währung tatsächlich der Euro. Die Unterkünfte, in denen wir uns aufgehalten haben, bevorzugten Barzahlung. Generell kannst du aber in allen öffentlichen Gebäuden Montenegros bequem mit Kreditkarte bezahlen. Auch Geldautomaten findest du in der Regel ohne Probleme.
  • In Montenegro können Roaminggebühren entstehen, wenn du dein Smartphone bspw. für Recherchen unterwegs benutzen möchtest. Schalte also am besten immer den Flugmodus ein - WLAN gibt es in den meisten Cafés und Restaurants. Sogar an einigen Stränden wird kostenloses Internet zur Verfügung gestellt.
  • Montenegro ist im Vergleich zu anderen europäischen Ländern verhältnismäßig günstig. Es kommt natürlich immer darauf an, auf welche Standards du persönlich Wert legst. Wir haben für unseren 10-tägigen Aufenthalt ca. 1500€ bezahlt. In diesem Betrag sind Flüge, Unterkünfte, Mietwagen, Verpflegung, Ausflüge und Eintritte inbegriffen.
  • Wenn du, genau wie wir, einen Roadtrip planst, musst du dir um die Straßenzustände keine Sorgen machen. Besonders die Panoramic Routes sind in einem einwandfreien Zustand. Du benötigst also keine spezielle Mietwagenkategorie, um von A nach B zu kommen. Abgelegenere Bergstraßen sind meist einspurig und auch dem ein oder anderen Schlagloch wirst du hier begegnen. Bei einer vorsichtigen Fahrweise solltest du hier aber keine Probleme bekommen. Halte dich allerorts an die Geschwindigkeitsbegrenzungen. Die Polizei kontrolliert regelmäßig.
  • Bei der Buchung deines Mietwagens ist ein Navigationssystem nicht unbedingt erforderlich. Hier kannst du Kosten sparen, indem du dir die kostenlose App "Maps Me" auf dein Smartphone lädst, mit der du geplante Tagesrouten auch im Offline-Modus nutzen kannst.
  • Kombiniere deine Montenegro-Reise mit einem kurzen Abstecher nach Dubrovnik. Von Kotor aus erreichst du die kroatische Grenze in etwas mehr als einer Stunde. Wir sind hier auch mit dem Flugzeug angekommen und haben direkt am Flughafen unseren Mietwagen abgeholt sowie am Ende unserer Reise abgegeben.

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