Tavira - warum du dieses Fischerdorf auf keinen Fall verpassen solltest

13. Juli 2018


Tavira? Noch nie gehört? Dann hast du definitiv etwas verpasst! 

Wer Portugals Algarve besucht, hat dieses ursprüngliche Fischerdörfchen meist gar nicht auf seinem Reiseradar. Warum du dir das Venedig Portugals aber auf keinen Fall entgehen lassen solltest, verrate ich dir in diesem Artikel.

 

Wenn du schon einmal an der Algarve warst, weißt du, dass hier alle Dörfchen und Städtchen etwas gemeinsam haben. Ob Lagos, Faro oder Tavira: jedes dieser drei portugiesischen Fleckchen lässt sich gut zu Fuß erkunden. Letztere hat den beiden anderen jedoch etwas voraus. Sie versprüht einen Charme, den du so nur aus Venedig kennst. Überteuerte, romantische Gondeln wirst du hier zwar nicht finden, dafür aber den beschaulichen Fluss Gilao, an dessen beiden Ufern sich niedliche Cafés und kleine Souvenirlädchen tummeln.

 

Nach Portugal fühlt es sich hier irgendwie gar nicht an. Erst recht nicht, wenn du über die Ponte Romana flanierst und dir im Anschluss in der Eisdiele DELIZIA da Ponte ein leckeres Feigeneis gönnst. Die alte römische Brücke, auf der oft auch Straßenmusiker ihre liebsten Stücke zum Besten geben, bietet dir einen guten Blick auf die beiden Stadtteile von Tavira und lädt zum Entspannen und Verweilen ein. 

 

Praca da Republica - ein idyllischer Platz mit dunkler Vergangenheit
Praca da Republica - ein idyllischer Platz mit dunkler Vergangenheit

 

Rund um den Fluss und den Praca da Republica wirst du viele malerische, gepflasterte Gässchen mit tollen Fotomotiven finden. Bereite deinen Kameraakku auf jeden Fall für den Tag in Tavira vor, denn hier hörst du die Kameras wirklich überall klicken. Bei unserem Besuch im Juli waren wir besonders von den vielen wunderschönen Fenstern und Türen angetan. 

 

Wenn du Lust hast, Tavira auch von oben kennenzulernen, empfehle ich dir einen Besuch des Castelos auf dem Burghügel, den du eigentlich von überall aus der Stadt erreichen kannst. Die Mauern der Burgruine beherbergen eine überschaubare, aber dennoch erholsame Gartenanlage , die du kostenlos besichtigen kannst. Auf demselben Hügel hast du auch die Möglichkeit, dir die Camera Obscura anzuschauen, die dir bei einer Führung für ca. 10€ einen LiveBlick auf das Fischerdorf ermöglicht. 

 

Für Tavira solltest du mindestens einen halben Tag einplanen, wenn du den Flair des Dörfchens wirklich so richtig aufsaugen möchtest, ohne dich von der Uhr stressen zu lassen. Wenn du einen Mietwagen hast, erreichst du Tavira von Faro aus in ca. 35 Minuten. Wir haben uns auf unserer Reise für den Zug entschieden, der zwar fast eine ganze Stunde fährt, jedoch blieb uns so vor Ort die stressige Parkplatzsuche erspart und wir konnten direkt mit der Erkundung beginnen. 


Warst du schon mal in Tavira?

Welche Geheimtipps kennst du noch?

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